Hilfe, wenn jede Sekunde zählt

trauma training
Schnelle Hilfe: Was zu tun ist, trainierten die Sanitäter der BRK Bereitschaften Gilching, Gauting und Seefeld auf einem Praxistag zur Versorgung Schwerverletzter.

BRK absolviert Training zur Versorgung Schwerverletzter

Ein Bauarbeiter ist von einem Gerüst in die Tiefe gestürzt, ein Fahrradfahrer bleibt nach einer Kollision mit einem Auto schwer verletzt liegen und auf einer Sportveranstaltung stürzt ein junger Skateboardfahrer – solche und ähnliche Unfallszenarien hatten die 30 ehrenamtlichen Sanitäter der BRK Bereitschaften Gilching, Gauting und Seefeld auf einem speziellen Training zur Versorgung Schwerverletzter zu bewältigen. Ihre Aufgabe: Mit qualifizierten Maßnahmen die Zeit überbrücken, bis der Rettungsdienst und Notarzt eintreffen. Das Training absolvierten die Ersthelfer aus gutem Grund: Immer wieder werden die Helfer-vor-Ort-Teams beispielsweise auf die A 96 München – Lindau zu Verkehrsunfällen alarmiert und sind die ersten Kräfte am Einsatzort. Trainiert wurden unter anderem Sofortmaßnahmen bei starken Blutungen, der Erhalt der lebensnotwenigen Vitalfunktionen oder, was bei Knochenbrüchen zu tun ist. Die Helfer leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Einhaltung der so genannten „golden hour of shock“. Nach dieser notfallmedizinischen Regel dürfen maximal 60 Minuten von dem Ereignis bis zur Einlieferung des Unfallopfers in eine geeignete Fachklinik verstreichen. Innerhalb dieser Zeitspanne stehen die Chancen besonders gut, das Leben eines Schwerverletzten zu retten.

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